Unsere Leitsätze

Sehr geehrte Deckenpfronnerinnen und Deckenpfronner Bürger,

mit unseren 3 Hauptthesen lässt sich unser Handeln und unser Denken "zum Wohle aller Deckenpfronnerinnen und Deckenpfronner" sehr gut beschreiben. Sehen Sie hier wie wir denken und handeln wollen:

Mit Erkennen bezeichnen wir den gesamten Prozess und Vorgang um einen bestimmten Sachverhalt in seiner gesamten Ausprägung zu erfassen, alle Aspekte wahrzunehmen und möglichst vollumfänglich zu verstehen.

Aber nicht nur den eigentlichen Sachverhalt sondern vor allen Dingen auch die Abhängigkeiten und Auswirkungen außerhalb des eigentlichen Sachverhaltes in allen Dimensionen wahrzunehmen ist ein entscheidender Faktor bei der Willens- und Entscheidungsfindung. Diese Abhängigkeiten können zum Beispiel einfach organisatorische, rechtliche oder personelle Abhängigkeiten sein. Aber auch Auswirkungen auf Bevölkerungsgruppen (Jugendliche, Eltern, Senioren, Menschen mit Assistenzbedarf) oder Organisationen und unsere Vereine gilt es zu beachten und bedenken. Selbstverständlich gehören auch Abhängigkeiten und Auswirkungen auf Natur und Umwelt ebenso dazu nur um ein weiteres wichtiges Beispiel zu nennen. Nicht vergessen dürfen wir als kleine Gemeinde natürlich auch nie die finanziellen Auswirkungen auf unsere Gemeindefinanzen.

Dies alles gilt es bei Fragestellungen und allen Entscheidungsfindungen mit einzubeziehen. Wie im Berufs- oder Privatleben gilt auch hier, desto weiter und umfassender die Folgen eines Handelns erkannt werden, desto besser und fundierter kann meist eine Entscheidung getroffen werden.

 

Mit Bewahren richtet sich unser ganzes Tun danach, das was unser Dorf, unsere Dorfgemeinschaft und unser Zusammenleben ausmacht, zu erhalten und zu sichern. Das gilt einmal für alle Bereiche des rein sachlichen, gegenständlichen, erfassbaren Lebens. Erhalten wollen wir natürlich auch unsere dörfliche geprägte Struktur mit all seinen Facetten. So soll z.B. neben der maßvollen Nachverdichtung aber auch in Zukunft ein Schlepper mit einem Mistanhänger durch Deckenpfronn fahren können. Ein Schreiner im dörflichen Mischgebiet seine Schränke zimmern, Nachbars Hahn krähen und die Kirchturmglocke läuten dürfen.

Unser außergewöhnlich breites Vereins- und Kulturangebot mit dem großen ehrenamtlichen Engagement ist uns selbstverständlich ebenso ein Anliegen wie das vertrauensvolle, respektvolle Zusammenleben in unserer Dorfgemeinschaft.

Bewahren wollen wir selbstverständlich unsere Natur, Umwelt, Landschaft mit allen was darin lebt und gedeiht - denn das ist und bleibt die Grundlage allen Lebens.

Weiterhin - ein ganz wichtiger Punkt - gilt es die Standortbedingungen für alle Dienstleistungen zu bewahren, und zwar in allen Bereichen des täglichen Lebens, von den Kindergärten über die Ärzte bis hin zur Lebensmittelversorgung und etwa die für unser Kulturleben auch so wichtigen Gaststätten.

Schlussendlich müssen wir aber auch unsere Handlungsfähigkeit in finanziellen Dingen bewahren, denn nur so können wir all unsere Ziele und Wünsche wahr machen.

 

Natürlich wollen wir nicht nur das "Jetzt" konservieren und den Status quo erhalten, sondern auch mit der Zeit, den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und vor allen Dingen den geänderten Anforderungen gehen, und so unser Dorf behutsam weiterentwickeln und den neuen Anforderungen anpassen - ohne unsere Herkunft zu vergessen. Und ohne das was wir "haben" zu gefährden.

Aber diese Weiterentwicklung muss sorgfältig, abgewogen und vor allen Dingen ausgewogen von Statten gehen und dabei die "Erkenntnisse" aus dem Bereiche ERKENNEN ebenso wie die Wünsche aus dem Bereich BEWAHREN berücksichtigen.